News

Jüngster Vereinsfahrer gewinnt eines der wenigen Autocrossrennen des Jahres 2020

Finn-Lukas gewinnt "Goldene Ananas von Dauban"

Der 13-jährige Oelsaer Finn-Lukas Kaiser gehört zu den hoffnungsvollen Nachwuchstalenten im Autocross. Finn-Lukas Kaiser gewann im letzten Autocross-Rennen des Jahres seinen ersten großen Siegerpokal, die "Goldene Ananas von Dauban". In der mit sieben Fahrern besetzten Klasse 1b Junior Buggy 500 ccm/62 PS triumphierte er nach den drei Vorläufen (2./1./1.) auch im Finale und verwies den amtierenden deutschen Junioren-Vizemeister auf Platz zwei. "Über diesen Sieg habe ich mich besonders gefreut, denn im nächsten Jahr starte ich bei den Deutschen Meisterschaften zum ersten Mal in dieser Klasse. Die Top fünf und vielleicht auch mal ein Podestplatz sind meine Ziele", erklärte der 13-Jährige selbstbewusst. In den Fußstapfen des Opas Finn-Lukas Kaiser lernte schon als Zwei-Dreijähriger die Aurocross-Rennstrecken des Landes kennen und saß bei seinem Opa Christian Frindt im Spezialcross-Eigenbau (Lada). Der heute 66-jährige Oelsaer gehört seit 1984 zum erfolgreichen "Matschenberg"-Autocross-Team, schaffte den Aufstieg von der Ausweis- in die Lizenzklasse, startete bei DDR- und später Deutschen Meisterschaften sowie beim Internationalen Lausitzpokal. Der Altmeister holt noch heute zu besonderen Anlässen seinen Eigenbau-Lada, 1 600 ccm, 170 PS aus der Garage. Kein Wunder also, dass für Finn-Lukas schon frühzeitig feststand: "Ich will wie Opa Rennfahrer werden!" Die Voraussetzungen dafür schafften sein Vater Marcel Herbrich und dessen Freund Silvio Driese, die gemeinsam mit Veit Fischbach auch als Mechaniker tätig sind. Unterstützt wird das Herbrich-Racing-Team von zahlreichen Sponsoren und der Firma Schütze in Ebersdorf, aber auch vom deutschen Vizemeister Henrik Bundesmann, der dem jüngsten Rennfahrer des MC Oberlausitzer Bergland mit Rat und Tat zur Seite steht. "Vor allem helfen mir aber meine Eltern, die Großeltern und die ganze Familie, die für mich alles organisieren und auch zu den Rennen mitfahren", bedankt sich Finn-Lukas. Gleich in seiner ersten Saison 2017 sorgte Finn-Lukas für einen Paukenschlag. Der damals Zehnjährige startete mit einem Mandel AC Buggy in der Rennserie Interessengemeinschaft Lausitzpokal (ILP), meldete sich in der Klasse Junior Buggy bis 500 ccm/34 PS für alle sechs Rennveranstaltungen, bestritt 18 Vor- und sechs Finalläufe und jubelte am Ende als überraschender ILP-Vizemeister. Im Jahr darauf folgte mit der Teilnahme an den deutschen Autocross-Meisterschaften der nächste Karriereschritt. Der elfjährige Oelsaer absolvierte sechs der sieben DM-Läufe, wurde Zwölfter der deutschen Junioren-Autocross-Meisterschaft und belegte den sechsten Platz in der Klasse 1a Junior Buggy bis 500 ccm/34 PS. Die Saison 2019 wurde zu seiner bisher erfolgreichsten. Finn-Lukas startete bei allen zehn Rennen der deutschen Junioren-Autocross-Buggy-Meisterschaft, wurde Siebenter (18 Fahrer in der Wertung) und Dritter der Buggyklasse 500 ccm/34 PS. Für die Saison 2020 hatte sich das Herbrich-Racing-Team einiges ausgerechnet. "Entsprechend der festgelegten Jahrgänge war es für Finn-Lukas die letzte Saison in der Klasse 1a mit durchaus möglichen Chancen auf einen DM-Podestplatz", erklärte Marcel Herbrich. Doch das Coronavirus machte nicht nur dem Team aus der Oberlausitz einen Strich durch die Rechnung, sondern legte fast den kompletten Autocross-Sport lahm. Die Europa- wie auch die zehn Rennen um die deutsche Meisterschaft wurden abgesagt. Einzige Möglichkeit war der Start bei zwei aufwendig organisierten Rennveranstaltungen im September in Ortrand und Dauban. Die Oelsaer nutzten beide Rennen zur Vorbereitung auf die Saison 2021, in der Finn-Lukas in der Klasse 1b Junior Buggy 500 ccm/62 PS startet. Beim "Kutschenberg Pokal" in Ortrand landete Finn-Lukas auf dem dritten, beim Pokal um die "Goldene Ananas" in Dauban auf dem ersten Platz. "Mit meinem jetzt 62 PS starken Buggy bin ich vor allem beim Start aber auch auf der Strecke schneller und erreiche Spitzengeschwindigkeiten bis zu 110 km/h. Das macht natürlich richtig Spaß", schwärmt der Siebentklässler der Pestalozzi-Oberschule Löbau. Zum Vorbereitungstraining auf die kommende Saison mit zehn DM-Läufen in Bayern, Brandenburg, Hessen, Sachsen-Anhalt und Sachsen nutzt das Herbrich-Racing-Team die Kartbahn in Löbau, die sogenannten Schnuppertage in Dauban und Weigsdorf-Köblitz und die Autocrossstrecke im tschechischen Dolni Bousov. Darüber hinaus steht bei Finn-Lukas, Träger des gelben Gürtels, wöchentlich einmal Karate auf dem Programm. (rs)

Image

Toni Hoyer-Deutscher Autocrossmeister 2019

Glückwunsch

Der MC Oberlausitzer Bergland gratuliert dem Deutschen Meister 2019,

Toni Hoyer und seinem ganzen Team, der Familie Hoyer.

In nur 5 Jahren Autocross schaffte er eine Erfolgsgeschichte, die Seinesgleichen sucht. Seit den ersten Gehversuchen mit dem Juniorcrossbuggy 2014 gab es auch Rückschläge. Ein verheißungsvoller Platz 2 im Finale beim Auftaktrennen in Höchstädt war das einzige Ergebnis des Jahres 2015.  An den Brand des Anhängers und Totalverlust des Rennautos auf der Hinfahrt nach Gündau erinnern wir uns noch sehr genau. Dieser Tiefpunkt schweißte das Team zusammen zu einer eingeschworenen Rennmannschaft, die in den folgenden Jahren Schritt für Schritt die Krone des deutschen Autocross- Sports erobern konnte.


 

 

 


 

2 Siegen in 2017, 4 in 2018 und 7 in 2019 – 5 davon in Folge- ist nichts hinzuzufügen! Außer eben den Gesamtplatzierungen in den Autocrossmeisterschaften der Jahre 2016 fünfter, 2017 dritter, 2018 Vize und nun der Deutsche Meister 2019.

Der MC Bergland bedankt sich für dieses Geburtstagsgeschenk zum Jubiläum 40 Jahre Autocross am Matschenberg.  Zusammen mit den Ergebnissen der anderen Bergland Fahrer ein in der Vereinsgeschichte einmaliges Ergebnis:

Der Deutsche Meister 2019, Vizemeister und 4 Laufsiege beim Finallauf am Matschenberg und noch ein ILP Meister dürften einen neuen Rekord darstellen in der Autocrosshochburg Oberlausitz.

Die Sportfreunde vom MC freuen sich mit den Hoyers und wünschen ihnen viele weitere Erfolge.

Es bleibt nur Tonis persönliches Dankeschön weiterzugeben an alle Sponsoren und Helfer, vor Allem aber an seine Familie!

Image